d' Außenbeziehunga
Beziehungen zu anderen Völkern
Den Bayern sagt man eigenbrötlerisches Verhalten nach. Stimmt!!!
Jedenfalls, wenn man das aus der Sicht der anderen Volksgruppen sieht. Die Bayern sind durch Ihren Stolz auf Ihre Herkunft und die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Vergangenheit sehr vorsichtig geworden was "Freundschaften" angeht. Der Bayer muß auch nicht gemocht werden. Wenn man ihn nicht mag, macht es auch nichts. Genau so umgekehrt.
Der Bayer muß auch niemanden mögen. Auch wenn es in der Vergangenheit geschehnisse gegeben hat, die die restliche Welt das glauben machen lassen wollen. Z.B. vor ein paar hundert Jahren kämpften die Österreicher und die Bayern Seite an Seite gegen die Sachsen und Preußen. Das war 1866. Wir verloren - Und bis heute gibt es ein gewisses Unbehagen zwischen Bayern und Sachsen. Und daran wird sich wahrscheinlich die nächste Zeit auch nichts ändern.
Dagegen mit den Österreichern besteht ein gutes Verhältnis. Vielleicht deshalb, da wir ein Stück Geschichte gemeinsam haben und auch weil ein Teil des heutigen Österreich bayerisch war. (Salzburg gehörte zu Landshut). Die Erbfolgekriege zwischen Bayern und Österreich waren zwar grausam und verlustreich, aber zwischenzeitlich verstehen wir uns meistens wieder ganz gut.
Also vergesst Völkerbeziehungen mit Bayern. Und wenn, dann wird das nur was wenn der Bayer eigenen Nutzen daraus ziehen kann.
Lederhosen und Dirnd'l gehören eigentlich nach Bayern. Wenn Andere Völker das toll finden freut es uns. Daß diese uns und unsere jahrhunderte alte Kultur nachäffen indem sie sich billige, nachgemachte Trachten beim Discounter kaufen und in einem Bierzelt besoffen auf den Tischen tanzen ist kulturelle Aneignung. Noch schlimmer ist es, wenn sie diesen Scheiß auch noch Oktoberfest nennen.