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Die Landshuter Hochzeit

Die Landshuter Hochzeit ist ein mehrwöchiges historisches Fest, das aktuell alle vier Jahre im Sommer in Landshut aufgeführt wird, das letzte Mal vom 30. Juni bis zum 24. Juli 2017. Es wird zur Erinnerung an die im Jahre 1475 in Landshut erfolgte Heirat des bayerischen Herzogs Georg der Reiche mit Hedwig Jagiellonica, der Tochter des polnischen Königs Kasimir IV. Andreas, gefeiert. Das Fest wurde 2018 in das Bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. weiter….

Stadtresidenz Landshut

Herzog Ludwig X. begann 1536 mit der Errichtung eines Stadtpalastes (heute als „Deutscher Bau“ bezeichnet). Während einer Italienreise, die ihn auch nach Mantua führte, begeisterte er sich an der Pracht des von Giulio Romano erbauten Palazzo del Te und verpflichtete italienische Baumeister für sein Landshuter Projekt. weiter….

Burg Trausnitz

Die oberhalb Landshuts gelegene und schon von weitem sichtbare Burg wird erst seit dem 16. Jahrhundert „Trausnitz“ genannt. Bis dahin führte sie den gleichen Namen wie die Stadt selbst. Demnach sollte die Burg dem Land „Behütung“ und Schutz gewähren.

Bereits unter Ludwig dem Kelheimer, dem Gründer von Burg und Stadt Landshut im Jahr 1204 und einer wichtigen historischen Persönlichkeit zur Zeit der Kreuzzüge, war die Wittelsbacher Stammburg bis zu den Ausmaßen der heutigen Kernburg herangewachsen. Im Jahr 1235, als Kaiser Friedrich II. zu Gast in Landshut weilte, war die Burg im Wesentlichen fertiggestellt. weiter….

Stiftsbasilika Landshut

Über den beeindruckenden Resten eines romanischen Vorgängerbaus aus der Zeit der Stadtgründung Landshuts 1204 steht die heutige Stiftsbasilika St. Martin. Mit den Planungen für die Kirche begann man nach dem verheerenden Stadtbrand von 1342. In einem Zeitraum von etwa 120 Jahren entstand St. Martin in vermutlich drei Bauabschnitten, angefangen vom Chorraum (erste sichere Datierung 1392) bis hin zum Turm (Abschluss 1500) als spätgotische Hallenkirche. Es war die Glanzzeit Landshuts unter den drei „Reichen Herzögen“, die mit dem Landshuter Erbfolgekrieg 1503 endete. Unter den Baumeistern, die an St. Martin tätig waren, ragt Hans von Burghausen hervor. Er starb am 10. August 1432. Ein einzigartiges Denkmal des Mittelalters ist sein portraithaftes Grabmal an der südlichen Außenwand von St. Martin, das ihn als Baumeister auch der Landshuter Hl. Geistkirche, sowie von Kirchen in Straubing, Salzburg, Neuötting und Wasserburg ausweist. weiter…